Erst mal eine kleine Erklärung für das Schema der Roadtrips:
Geistesblitz: Hier wird beschrieben, wo und wie die Idee für diesen Trip entstand.
Möchtegern Destination: Die Orte, Sehenswürdigkeiten, Parks, Beaches,etc. die wir gerne auf diesem Trip sehen würden.
Riders on the Highway: Personen, die bei diesem Trip dabei waren und ihre Funktionen.
Akteure: Menschen, die wir unterwegs getroffen haben und erwähnenswert sind.
Day: Also der Tag und das Datum wann der Trip war.
Morgenstunk, Daylight und Nighttime sollen den Tag dann noch einmal unterteilen.
Jetzt geht's los:
Geistesblitz:
Spontaner Gedanke auf der Party, am Freitag Nacht im Cock 'n Bull, bei eins, zwei "Softgetränken", dass wir die Dicke Esther ja endlich mal mit einem Roadtrip über Nacht einweihen müssen.
Möchtegern Destination:
Es gab bis zu dem Moment, in dem wir im Camper saßen noch keinen konkreten Plan wo wir denn überhaupt hinfahren könnten...Typisch für uns... Ja, nach ein paar provisorischen Blicken in die Karte, wurde dann entschlossen, dass wir mal die Richtung gen Süden nehmen. Mit dem groben Ziel Wollongong.
Riders on the Highway:
Sabine : Co-Pilotin und Kartenleserin
Leslie : Bringt die Dicke Esther dazu sich geschmeidig und voller Motivation über die Straßen zu rollen.
Akteure:
Thorsten und Rainer: Danke Jungs für den Wein...war echt spitze der Abend!
Thorsten's Mama Moni: Danke für die nette Unterhaltung und die guten Tips!
Day 1: Samstag, 21.Juni 2008
Der Trip hat ganz gemütlich zur daylight time, also um den Mittag rum begonnen. Wir haben die Esther gesattelt und sind dann Richtung Süden losgezogen. Ab auf den Highway. So sind wir dann den schönen langen Nachmittag und Abend über die Straßen gerollt. Ab und zu mal ein Stop am Strand, dann eine verzweifelte Suche nach einem Klo, Vesperpause ("Was essen wir denn? Domino, Kebab, Subway oder doch Hungry Jack's?"), Starthilfe für ein liegen gebliebenes Auto geben ("Wo ist denn hier die Batterie???), die Flucht vor einem Harry Krischner Verschnitt(oder wie der heißt) und finally das Erschrecken in der Dunkelheit, dass man im Royal National Park ja gar keinen Empfang mit dem Handy hat (gell Sabine, der Beginn eines guten Horrorfilms...).
Also nach diesen Erlebnissen sind wir ,at Nighttime, dann doch irgendwann bei Thorsten in Bundeena angekommen. Er hat uns freundlicherweise zu sich eingeladen, als wir ihm am Telefon darum bitteten, unser Alibi zu sein, falls ein Ranger uns anhält, weil wir keine Gebühren für den National Park gezahlt haben. Warum auch anhalten, wenn man einfach durch fahren kann???
In Thorsten's Vermieterin's Häuslein haben wir dann noch mit Rainer gemacht, ein alter Freund von Thorsten. Zu viert haben wir uns dann über den 5 Liter Karton mit Wein hergemacht. Zwischendurch wurden wir von Thorsten's Mama, die gerade auf Besuch da ist von Deutschland, noch ganz nett unterhalten... ;) Ald dann der Wein geköpft war, haben Sabine und ich uns auf den Weg in den Camper gemacht (nur Klettern ist schöner...) und haben uns dann in's gemütliche Bett gelegt und ne Runde geschnarcht...
Day 2, 22. Juni 2008
Morgenstunk hat Gold im Mund...nach ein paar Stunden herrlichem, schnarchfreiem Schlaf waren wir ganz erstaunt wo wir denn überhaupt sind! Hatten Bundeena ja nur bei Nacht gesehen! Leute, es ist herrlich dort! Super Strände, türkisenes Wasser und einfach nur relaxed das 3.000 Seelen Dörfchen (hey, das ist kleiner wie Auenwald!).
Wir haben uns dann erst mal zum Rainer an den Strand begeben, natürlich nach dem Suchen eines Klos und fließend Kaltwasser! Rainer hat versucht, berzweifelt einen Fisch an Land zu ziehen mit seiner Angel, leider kein Erfolg...nächstes mal dann :) Danach sind wir dann auf einen kleinen Trip gegangen. Es wurde uns gesagt, dass momentan sehr viele Wale an der Küste vorbei ziehen. Eigentlich wollten wir an die Küste laufen, aber nach einem abenteuerlichen Trip im Matsch und der Erkenntnis, dass es da Diamond Phytons gibt, sind wir dann wieder auf gefestigte Wege zurück... Haben irgendwann dann auch mal das Meer gesehen und waren so fasziniert von der Aussicht! Auf der einen Seite hatte man den Blick auf Sydney City und auf der anderen dann das Meer mit einem Regenbogen am Himmel... Traumhaft!
Nach diesen wunderbaren Erlebnissen sind dann wieder Richtung Heimat gerollt und sind glücklich und zufrieden auch dort angekommen...
So, das war ein kleiner Ausschnitt vom Roadtrip No. 1 mit der "Dicken Esther"....
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